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Ganz Aegidienberg glich an diesem Wochenende einer einzigen Zeltstadt. 463 Pferde besiedelten das sonst so beschauliche Örtchen bei Bad Honnef, das auf den Ansturm schon mit Abschleppwagen und einer doppelten Reinigungskraft im Edeka Markt vorbereitet war. Das Wetter war den Startern leider nicht so wohlgesonnen wie die Bewohner, und so bescherte uns Petrus sintflutartige Regenfälle. Der Paddockplatz glich nach dem ersten Tag einem Truppenübungsplatz, doch die Ovalbahn vom Gangpferdezentrum hielt tapfer stand und war bis zum letzten Tag in einem sehr guten Zustand.
Auch die Laune der Teilnehmer ließ sich nicht trüben, und so kann man zu einigen wunderschönen Ritten gratulieren!









































„Sonntagmorgen Schneefall, in dessen Folge kommt wärmere Luft und Regen. Achtung Glätte!“
Das sind eigentlich keine guten Voraussetzungen, um den Jahrgang 2008 optimal zu präsentieren. Doch das Lindenhof-Team, diesmal mit Unterstützung von Johannes Pantelmann und Eric Winkler, schienen sich nicht irritieren zu lassen. Wie immer professionell und mit Herzblut bei der Sache präsentierten sie viele außergewöhnlich gute Pferde.
2008 scheint ein ausgesprochen gutes Zuchtjahr für den Lindenhof gewesen zu sein, denn viele der Newcomer zeigten sehr gutes Potential und bestätigten damit ihre sehr gute Fohlen-Beurteilung.
Wer den Weg von Rökkvi vom Lindenhof verfolgt hat, war mit Sicherheit gespannt auf die Präsentation dieses Ausnahmeschimmels unter dem Sattel. Schon bei der Fohlenbeurteilung begeisterte er die Zuschauer und die Richter belohnten seinen Auftritt mit einer Gesamtnote von 8,26. Dreijährig hatte er seinen großen Auftritt bei der Hengstkörung in Münster/Handorf und wurde mit 8,22 Siegerhengst 2011. Seine FIZO-Prüfung wird wohl nicht minder erfolgreich werden, denn unter dem Sattel scheint er seinem Reiter und den Zuschauern gefallen zu wollen. Mit sprudelndem Tölt und leichtfüßigem Trab schwebt er quasi an den Zuschauern vorbei. Die Anpaarung von Lindi frá Malborgh und der Stammstute Rosadis fra Gammelgard scheint züchterisch eine sehr gute Entscheidung gewesen zu sein und so dürfen wir uns nächstes Jahr auf seinen Vollbruder Rasputin vom Lindenhof freuen.