





























Jeder der Hauptberuflich mit Pferden arbeitet kennt es – im Winter fehlt manchmal die Motivation. Neuen Schwung bringt die Trainer C Fortbildung bei Anna Eschner. Mit vielen Tipps und Anregungen über die Gestaltung des Unterricht, der Ferienangebote oder Reitkurse brachte Anna frischen Wind in die Kƶpfe der Teilnehmerinnen.
Zudem konnten viele angestaute Fragen gestellt und in der Gruppe diskutiert werden. Wie fördere und fordere ich meine Reitschüler richtig? Wie gehe ich dabei mit schwierigen Reitschüler um? Wie gestalte ich meine Selbstvermarktung? Hier zeigte sich auch wie wichtig es als Reitlehrer ist, sich mit anderen auszutauschen um seine Arbeit zu Hause distanziert betrachten zu können.
Beim tƤglichen unterrichten schleichen sich gerne Fehler ein und so war einer der wichtigen Punkte bei der Fortbildung die Unterrichtserteilung in der Praxis.
Ein leichtes Prüfungsgefühl kam auf, doch die anschlieĆende Kritik von Anna Eschner war konstruktiv und fƶrderlich. Hierbei noch einen herzlichen Dank an die Reitschüler vom Lindenhof die sich schon beim Trainerkurs bereitwillig als āTestreitschülerā zur Verfügung gestellt haben
Der Kurs zeigte: Weiterbildung ist wichtig! Die zahlreichen Angebote von der FN und des IGV sollten von jedem Trainer genutzt werden, auch um einfach mal aus seinem Trott herauszukommen und seinen Schülern und sich den bestmöglichen Unterricht zu gewähren!
Bis spät in den Abend hinein drehte sich alles um das Thema longieren. Viele Pferde mit verschiedenen Problematiken wurden nacheinander an der Longe gearbeitet, wobei der Schwerpunkt eher bei der Korrektur der Longenführer lag. Rainer Hilbt korrigierte unermüdlich Stimmhilfe, Longenhilfe, Peitschenhilfe und natürlich die Körpersprache der Longenführer.
Als Longier-Seminar sicherlich interessant doch für eine Trainerfortbildung ein wenig zu schwach.
Wer mehr zu Rainer Hilbt wissen mƶchte: www.longieren.de

Dicker Nebel und gefühlte 1000 Umleitungen erschwerten unserem Busfahrer die Fahrt in die Niederlande zum Schloss Aldenghoor. Dort angekommen, vergaĆ man sofort die „Strapazen“ der Reise denn der Anblick, des in einem kleinen Ort eingebundenen Gestütes, entschƤdigte für alles. Wie in einem MƤrchen standen wir auf dem Innenhof eines kleinen Schlƶsschen und wurden herzlich von der Gestütsleiterin mit Kaffee und Kuchen empfangen. Ein kurzer Vortrag über die Geschichte des Gestüts, Zuchtziel und Stammhengste danach fuhren wir zur Stutenwiese um die Nachzucht zu besichtigen. Auch Islandhengste müssen in Holland Fahrrad fahren und so prƤsentierte die Gestütsleiterin uns ihren Nachwuchshengst Lukkuriddari von Aldenghoor als Handpferd am Fahrrad.