An diesem sonnigen Sonntag hatten 23 junge Talente ihren ersten Auftritt vor einem Publikum. Für die Fohlen natürlich eine aufregende Sache, aber auch die Mütter haben alle Hufe voll zu tun, auf ihren Nachwuchs aufzupassen.
Besonders ins Auge sticht dabei der sehr schicke, hoch aufgerichtete „Beli vom Lindenhof“. Mit seinem großen Stern und seiner ausgezeichnet gelungenen Scheckung sieht er seiner Mutter „Bjalla“ fast identisch. Sein Vater ist der Nachwuchshengst „Rasputin vom Lindenhof“ der dem großen Kerl viel Tölt und ausgezeichnete Bewegungen mit auf den Weg gegeben hat. Eine gut gelungene Mischung aus Farbe und Gang die von Barbara Frische mit einer Gesamtnote von 8,05 belohnt wird.
Bei dem Thema Farbe und Gang muss man auch „Valdimar vom Lindenhof“ erwähnen. Der niedliche Goldjunge ist aus „Vaena vom Lindenhof“, der Mutter von „Vaskur vom Lindenhof“ und von dem Orri-Sohn „ Kóngur frá Malou“. „Kongur“ ist in Belgien beheimatet und unter anderem auch der Vater von “Lena frá Malou“ die dieses Jahr unter Lena die belgische Zucht auf der WM in Berlin vertrat.
Das die Farbe eines Fohlens auch deutlich zur Nebensache werden kann zeigt uns der bildschöne, sehr langbeinige Fuchshengst „Kari vom Sythengrund“. Der „Kolgrimur från Slätterne“ Sohn beeindruckt durch seine hohe Tempovarianz, bei sehr guter Hinterhand und seiner einnehmenden Präsenz. Dafür bekommt er verdient die 8,20 für Gang und eine Gesamtnote von 8,19.
Auch wenn das männliche Geschlecht dieses Jahr deutlich in der Überzahl ist, präsentieren sich die Stutfohlen nicht minder wenig. Die Ergebnisse zum Nachlesen beim IPZV.















